Donnerstag, 16. Juli 2015

Kleinigkeiten für Zwischendurch!

Backen ist doch ein tolles Hobby!

Man hat so viele Gründe es zu tun. Und sei es nur um doch schonmal für den Ernstfall zu proben. Wie mit der neusten Idee meiner Schwester:

Nuttellablume - Hefezopf mit Nutella-Füllung
Geschmacklich muss noch an der Füllung gefeilt werden. Nur Nutella schmeckt eben auch nur wie Weißbrot mit Nutella - wenig spektakulär. Angedacht ist eine Nuss-Nougat-Füllung und einen Zuckerguss als Überzug - klingt gleich viel besser!

Hier noch ein paar Kleinigkeiten, die ich so für Geburtstage gewerkelt habe:





"Donauwellchen"
Liebe Grüße!

Samstag, 9. Mai 2015

Da bin ich wieder!

Hach herje!

Ich bin ja nicht die größte Bloggerin - meine Posts kommen doch sehr sporadisch und in größeren Abständen. Aber es gibt für mich derzeitig noch andere Dinge ;)

Hier gibt es mal ein Update zu meinen kleinen Kreationen:

Für meine Schwester gab es zu Ihrem 33. Geburtstag wunschgemäß grüne Äpfelchen im Schokofluss auf den Schoko-Kokos-Kuchen!


Das war gleichzeitig der Probelauf für die Kokosfüllung, die ich bei der Geburtstagstorte meiner Nichte in bunten Farben eingebracht habe.

In diesem Kuchen...






...steckt das hier drin:




Kindergeburtstag, der sechste! Es war Heldenparty angesagt und neben Spiderman durfte ein Monster natürlich nicht fehlen, weil ja also ehm.... ROOAR!


Vanillerührkuchen mit einer Quarksahnecreme und Himbeergelee-Füllung
Spiderman - ach echt?!


Zu meinem 29. Geburtstag gab es dann Apfelgitter und diese Raffaello-Torte - echt lecker und mächtig!

Raffaellotorte mit Erdbeeren


Der Nachhilfekurs in Sachen Apfelgitter bei meinem Onkel (gelernter Fachmann :)) hat sich ausgezahlt. Das Ergebnis ist hier zu sehen:

Apfelgitter mit lecker weichem Teig!

Auch meine Familie ist davon überzeugt: war er vorher schon lecker, schmeckt er jetzt nochmal so gut :)



So nun aber ab in die Küche - der Muttertag ruft und meine Schwiegermutter hat sich einen Kuchen gewünscht ;-)

Bis zum nächsten Mal! LG


Samstag, 13. September 2014

25 Jahre - Silberhochzeit

Mein erster Auftrag!... und dann gleich eine Silberhochzeit. Ich freue mich, dass ich nach langen Stunden endlich fertig bin udn die torte gleich zur Ehepaar bringen kann. Beauftragt hat mich meine Arbeitskollegin, die für ihre Freundin (und auch meine Arbeitskollegin) eine Torte für die Silberhochzeit wollte.

Da die beiden Schokholics sind, habe ich meine Biskuit-Schoko-Torte gemacht. Diesmal aber statt Schoko- oder Vanillebuttercreme mit Swiss Meringue, welche echt lecker schmeckt und nicht ganz so schwer im Magen liegt (dafür trotzdem später auf den Hüften ;))

Da ich es leider nicht mehr zur Rike (Kochen-Backen-Randalieren) geschafft habe um die Babymould zu nutzen, musste ich selbst eines basteln (ohje, ich und modellieren..) Wer mich kennt und weiß, wie es um meine kreativen Fähigkeiten bestellt ist, weiß, dass das Ergebnis gerade zu ein Meisterwerk ist.



Das Kleidchen ist noch nicht perfekt, aber beim nächsten mal reicht es dann hoffentlich für ein ganzes Kleidchen ^^

Hier ist das Gesamtergebnis:




Der Weg soll den gemeinsamen Lebensweg symbolisieren (daher zunächst getrennt und dann ein Weg). Der Wohnwagen ist ein persönliches Detail, da die beiden Eheleute gerne nach Holland mit ihrem Wohnwagen fahren ;) Täubchen und silberne Eheringe dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Die Torte ist, wie ich und mein Mann finden, recht gelungen und mal sehen wie es gleich auf der Party ankommt, bei all den Freunden und Verwandten *schluck*. Zur Not schubbs ich sie vom Tisch ;)

Bis dahin LG

Sonntag, 31. August 2014

Wir feiern den Vor-Geburtstag-Tag!

Wer sagt eigentlich, dass man sich immer nur einen Tag im Jahr darüber freuen kann, dass man auf die Welt gekommen ist? Wir feiern heute den Vor-Geburtstag-Tag von Andy und dazu gibt es eine mächtige Biskuit-Torte mit Schokoganache und Schokobuttercreme. Eben so richtig was für die schlanke Linie! ;)

Mal sehen, was wir Morgen Abend noch so davon über haben. Mit Hilfe seiner Eltern haben wir heute schon fast die Hälfte verputzt. Und wenn meine Schwiegermutter gleich 3 Stücke isst und damit mal so richtig sündigt, muss sie gut geworden sein ^^

Als kleines Nebenprodukt habe ich unter den Rest Biskuitmasse ein wenig Kakao gegeben und die restliche Ganache drauf gegeben. Sozusagen "Biskuitmuffins".



Kleinigkeiten ganz groß :)

Das erste mal Brandteig und nunja, er ist nicht gaanz so gut aufgegangen, wie er eigentlich sollte - aber geschmeckt hat er :) Auch optisch wie wir fanden nicht ganz zu verachten. Da er eben nicht das Volumen brachte aufgeschnitten zu werden, habe ich ihn einfach nur mit Sahne getoppt und dekoriert.

Hier sind die Ergebnisse:




Der Teig ist eigtl. ganz einfach, aber es scheint doch nur mit mehr Erfahrung richtig zu klappen.

Zutaten:
125 ml Milch
125 ml Wasser
1 Prise Salz
100 g Butter
200 g Mehl
4 Eier (Größe M)

Milch, Wasser, Salz und Butter für den Brandteig in einem Topf aufkochen. Mehl auf einmal zufügen. Brandteig mit einem Kochlöffel so lange rühren, bis sich der Brandteig als Kloß vom Topfboden löst. Brandteig noch 1–2 Minuten auf allen Seiten "abbrennen", wobei auf dem Topfboden eine weiße Schicht entsteht.
Brandteig in eine Schüssel geben und sofort mit 1 Ei verrühren. Brandteig 5-10 Minuten ruhen lassen. Dann die übrigen Eier nacheinander zugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glänzenden, geschmeidigen Brandteig verkneten.
Brandteig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech Windbeutel oder Eclairs spritzen. Brandteig im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: Stufe 3) ca. 20 Minuten backen.


Brandteig - die besten Tipps & Tricks:


Der Brandteig geht besser auf, wenn Sie eine Schale Wasser auf den Boden des Backofens stellen.


Während des Backens den Backofen nicht öffnen, da der Brandteig sonst zusammenfällt.


Fertig gebackener Brandteig lässt sich mit einer Schere aufschneiden und dann nach Belieben mit Sahne und Früchten oder Puddingcreme füllen.

Ungefülltes Brandteig-Gebäck können Sie problemlos einfrieren. Einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen, Brandteig ca. 5 Minuten aufbacken und dann füllen.

Diesen Text habe ich einfach mal so übernommen, da er eben beschreibt, wie man den Brandteig herstellt. Ich meine ihn auf lecker.de gefunden zu haben.

Also heißt es auch hier: üben üben üben, bis er richtig aufgeht.

Samstag, 19. Juli 2014

Ein ganz normaler Sonntag :)

Mein Schatzy durfte sich einen Kuchen wünschen und statt mir eine Karamell-Schoko-Nutella-Creme-Torte als Auftrag zu geben, wollte er ein Apfelgitter haben. Find ich ja persönlich auch die weeesentlich bessere Wahl, also hatte ich doppelt Spaß an dem Kuchen.

Ein Rezept war schnell gefunden (diesbezüglich liebe ich das Internet) und da ging es auch schon los. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen und auch schmecken! Zur Verfeinerung gab es zur Apfelfüllung, einen Hauch Zimt (nicht zu viel, es ist Sommer und nicht Weihnachten) ein paar Mandelstifte um noch ein wenig Biss in der Masse zu haben und zur Festigung gemahlene Mandeln.

Da das altbekannte "Ein Kuchen ist zu viel für zwei Personen"-Problem auftrat, wurde der Kuchen kurzerhand ins Auto geladen und fand den Weg in den Magen und Kühlschrank meiner Schwester und meines Vaters. Ich bin mir sicher, es hätte sie schlimmer treffen können! Meinem Schwager konnte ich leider wieder mal keine Freude mit diesem Kuchen bereiten, was aber einfach daran liegt, dass er kein Apfelgitter mag.




Bei der Rezeptsuche bin ich noch auf einen kalorienarmen Käsekuchen gestoßen. Nunja, ich hatte ja sowieso gerade angefangen zu backen, da kann ich doch nicht Nein sagen *pfeif*



LG Jenni

Mallediven 2014

Da ich ja wieder ein wenig mehr Zeit für das und Lust auf das Backen habe, kam mir im Büro spontan die Idee für meine Arbeitskollegin eine Motivtorte zu machen, als Sie von Ihrem Mädelstreffen an diesem Wochenende erzählte. Ihre Truppe nennt sich "Mallediven"; jetzt dürft ihr mal kurz raten, welchen urlaubsort die Damen gemein haben ;)

Ich entschied mich bzgl. des eigentlichen Kuchens für eine bereits bewährte Geschmacksrichtung: Biskuit mit Zartbitterganache und Vanillebuttercreme. Hier werde ich sicher auch irgendwann mal kreativer, aber alles nach und nach.

Gemäß dem Teilwort "Diven" kam für mich endlich der lang ersehnte Zeitpunkt PINKEN Fondant zu machen!... und natürlich mich in Sachen Motivtorten weiter zu üben. Zum Thema Malle fiel mir - wir wollen ja ein positives Bild - eine Insel mit einer Palme ein. Ok ok zugegeben, das ist nun nicht der kreativste Gedanke meines Lebens, aber Übung macht den Meister ^^
Die Palmenblätter haben an und für sich ziemlich gut geklappt. Der Stamm der Palme ist iiiiirgendwie... daneben gegangen, aber vielleicht sieht es ja aus wie gewollt? o.O
Die Insel soll - und ich bin mir sicher, jeder wird das erkennen und auf gar keinen Fall etwas anderes behaupten - den Umriss Mallorcas darstellen. Ganz klar zu erkennen! *hust*.. so, ehm..


Hier ist die Torte!




LG Jenni


Samstag, 12. Juli 2014

Buttercreme + Schokolade = Lecker

Auch jetzt ist es wieder etwas her, dass ich gebacken habe. Es ist ja auch relativ sinnfrei Kuchen zu backen, der für 12 reicht, wenn nur 2 ihn essen, hm? ;) Daher kam mir die Ankündigung meiner Schwiegereltern gerade recht mal wieder den Backlöffel zu schwingen!

Da ich leider die "Cake Boss"-Serie entdeckt habe und diese nicht regelmäßig, aber immer zwischendurch gucke, bin ich total angefixt und würde am liebsten jedes Wochenende 5 Torten machen :) Aber wie oben schon erwähnt, sollte man Lebensmittel nicht für den Mülleimer produzieren.

Für meine Schwiegereltern fiel die Wahl also auf eine Buttercremetorte mit Zartbitterganache und Biskuitböden. Da der Biskuitboden schon so viel Zucker hat (ich hatte die Menge schon reduziert), habe ich bei der Ganache zu Zartbitter gegriffen, damit es nicht übermäßig süß wird.

Das Ergebnis sah ganz passabel aus, auch wenn natürlich noch nach oben hin alles offen ist. Ich hatte die Bestandteile am Vortag vorbereitet und die Buttercreme bereits in den Spritzbeutel gefüllt und so im Kühlschrank gelagert - das war keine so gute Idee. Die Buttercreme, wenn man sie vorbereiten will (ich werde sie vermutlich nur noch frisch verwenden), in einer Schüssel mit Deckel in den Kühlschrank und am nächsten Tag nochmal vorsichtigt aufschlagen bevor man sie verwendet. So war sie mir leider zu kalt im Spritzbeutel und ich musste sie etwas aufwärmen lassen, was Butter natürlich nicht so gut findet ;)

Nun, das ist das Ergebnis:


Geschmeckt hat es allen und das ist ja dann auch noch kein so unwichtiger Aspekt :)

Zum Muttertag gab es für meine Schwiegermutter übrigens ein Erbeertörtchen:



Man sieht hier leider nicht, dass sie von innen Lila ist (ich wollte unbedingt mal die Lila-Farbe ausprobieren und bisher gabs keinen Mädchenanlass ;)); Notiz an mich selbst: Kuchen auch mal nach dem Aufschneiden fotografieren!

Das war erstmal wieder mein kleines update. Morgen geht es dann auf Gattenwunsch an eine Apfel-Gitter-Torte - mal sehen wie mir das gelingt.

LG

Samstag, 3. Mai 2014

Nachtrag zu Weihachten

Hey, da hätt ich ja glatt noch meine zwei Sachen von Weihnachten vergessen - ich find im Mai kann man das noch nachreichen oder? ;)


Da es zu Ostern ja schon das traditionelle Hasenfrühstück gibt...


...sollte es auch zu Weihnachten eine leckere Marmelade geben.


Nach einigen Überlegungen, was ich geschmacklich so mit Weihnachten verbinde, kamen diese beiden Kreationen heraus:



Orange-Spekulatius ist leider nicht sooo der burner, weswegen es nicht so schlimm war, dass es hier nur zu zwei Gläsern gereicht hat, die nun unseren Kühlschrank bewohnen. Wo hingegen die Apfel-Marzipan-Lebkuchen-Marmelade echt gut ankam und nachgeordert wurde. Zum Glück mache ich ja aus Prinzip mehr, als ich benötige, falls in meinem Chaos irgendwas kaputt oder daneben geht ;)

Eine kleine Schokotorte, die aus Schokokuchen und Schokoganache (also was für die Figurbewussten unter uns) bestand durfte dann Träger meiner ersten Zuckerfäden werden. Selbst mit 11 Erwachsenen und 2 Kindern haben wir diese nicht geschafft. War die irgendwie mächtig??...



An den Zuckerfäden werde ich wohl nochmal arbeiten bis ich die richtige Temperatur raushabe. Die Gebilde die um den Kuchen herumstehen sollen übrigens Schneemänner darstellen.

Das noch als kurzer Nachtrag!

LG Jenni

Der 5. Geburtstag und das erste mal Cakepops!

Anlässlich des 5. Geburtstags meines Patenkindes Ritter Erik, gab es diesmal die bereits letztes Jahr angedachte erste "Motivtorte".

Der Geburtstag stand ganz im Zeichen der Ritter, also dachte ich mir, dass eine Ritterburg als Kuchen doch eigtl. ganz gut passen würde.

Aufgrund, dass dies ein Kindergeburtstag war, wollte ich lieber keinen Fondant verwenden, sondern habe die Burg mit gefärbten Marzipan "eingeschlagen".

Aber nochmal ganz auf Anfang.

Erstmal wurden die verschiedenfarbigen Rührkuchen gebacken und grob in Form geschnitten.


Anschließend sollte dann eine Burg daraus geformt werden. Ich entschied mich für die 4-Türme-Version.




Sieht ein wenig aus wie Schwämme, aber sie schmeckten zum Glück nicht so ;)
Ich habe die Menge an Ganache (die ich jetzt zum 2. mal gemacht habe und mir extrem gut gelang) doch arg unterschätzt, daher wurden die Seiten leider nicht so gerade, wie ich es gern gehabt hätte und auch nicht so stark mit Schoki überzogen - beim nächsten mal bin ich schlauer!



Das oben drauf ist übrigens eine Ganache mit weißer Schokolade - bei der das Verhältniss nicht ganz beachtet wurde und die daher zu weich war um sie zu verstreichen. (2 mal an einem Tag funktioniert das Hirn eben nicht!) Ich habe sie zum Tränken der Rührkuchen genommen, damit diese saftiger bleiben.
Wie man sieht, habe ich die Türme und den Burginnenteil separat gemacht, weil ich dachte, dass sie sich dann leichter transportieren lässt. Im Endeffekt habe ich sie doch auf einem Brett zusammengesetzt transportiert.

Da mir der Kuchen so aber noch nicht gefiel habe ich als "Highlight" noch eine Kanone und Kanonenkugeln aus Marzipan geformt und diese in die Burg gestellt.


Dabei ist es absolut irrelevant, ob diese jemals hätte abgefeuert werden können! ^^

Das Endprodukt sah dann so aus:


Die Turmzinne habe ich leider nicht mit Marzipan bezogen bekommen, weswegen diese Stückchen nachher schnell ausgetrocknet waren. Der Rest war aber schön weich und saftig und der Clou eben, dass die Burg von innen auch noch bunt war. (Meine Schwester wollte von mir schon so oft einen Regenbogenkuchen, den ich immer noch nicht abgeliefert habe, evtl. konnte ich sie damit hinhalten ;))
Das geschmackliche Feedback war durchweg positiv, weswegen ich bei diesem Rührteig bleiben werde, wenn ich wieder mal einen festen Kuchen zum Gestalten brauche.

Zu der "Torte" (eigtl. ja eher ein Kuchen) gab es dann noch Cake-Pops, die ich zum ersten mal gemacht habe, weswegen es nicht so schlau war, die Reste der Rührkuchen alle einfach zusammen zu mischen; das sah leider von innen nicht wirklich "lecker" aus, da sie durch die Reste vom Schokorührkuchen ziemlich schlammig aussahen. Zum Glück gibt es Schokolade und bunte Streusel, die das gut überdecken ^^ Geschmeckt haben sie mir persönlich sehr gut und auch die Kinder und Erwachsenen fanden sie gut. Es klappt übrigens auch wunderbar mit Nutella als Überzug.
Als Tipp (falls man es nicht sowieso schon so macht):
- Die fertigen Teig-Kugeln in eine Schublade vom Gefrierschrank stellen, die man zuvor mit Backpapier ausgelegt hat
- Die Stielspitzen ca. 1 cm in Schokolade eintauchen und in die Teig-Kugeln von oben gerade reindrücken (nicht zu fest, sonst drückt man durch)


- das Ganze dann 30-45 Min. in den Gefrierschrank geben
Dadurch sind die Kugeln gut durchgekühlt und die Überzug-Schokolade wird relativ schnell fest; Diese habe ich in der Mikro erwärmt und mit einem Löffel die überschüssige (wenn man nicht ganz soviel drauf haben möchte) Schokolade abgedreht. Man muss sich ein wenig beeilen beim Verzieren, aber so kleckert nichts und man kann sie direkt in den Ständer stellen.

Hier also die ersten Cake-Pops:


Weil die ersten ja so gut geklappt haben, durfte ich in der Woche darauf dann für den Kindergarten die Portion Cake-Pops machen... ;)
Zusammen mit meiner Schwester und zwischendurch auch mit der Beteiligung von Erik, Julia und Besuch klappten diese optisch schon mal besser:






Wer kann den zu diesen Augen "Nein" sagen? ;)

LG Jenni

PS.: Da das Ganze viel Zeit in Anspruch genommen hatte, muss ich mich hier nochmal bei Manu entschuldigen, dass der Kuchen zur Kommunion leider nicht geklappt hat.

Samstag, 15. Februar 2014

Samstag-Nachmittag = BUNDESLIGA!

Dass ich ein "wenig" vergesslich bin sollten mittlerweile die Menschen in meinem Umfeld wissen. Auch heute habe ich beim Einkauf wieder mal etwas vergessen: Die Laugenbrezel und den Obazter für meinen Mann!

Der geknickte Blick, als er nach den beiden Sachen fragte und ich leider zugeben musste, dass er sie nicht im Kühlschrank finden wird, war Anlass genug diesen Fauxpas schnellstmöglich zu beheben. Ein Bundesliga-Nachmittag ohne Fressalien geht ja mal gar nicht ;)

Also musste ein Rezept für beides her - was ein Glück, dass ich heute ausnahmsweise mal wieder Brie gekauft habe - tada! Grundzutat Nr. 1 gesichert. Den Rest seht ihr hier:

Obazter:
200 gBrie
30 gButter
2 ELsehr fein gehackte Zwiebel
2 ELSauerrahm
1 TLPaprikapulver
1/2 TLKümmel
1/2 TLPfeffer
1/2 TLSenf
1/4 TLMeersalz

Vom Brie die Rinde abschneiden und alles bei Zimmertemperatur vermengen - fertig!

Laugenbrezel:


500 gMehl
1 Pck.Hefe/Trockenhefe
1/4 TLZucker
350 mllauwarme Milch
1 TLfeines Salz
1,5 LWasser
2 ELNatron

Erst Mehl, Hefe, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und dann die lauwarme Milch zugeben und alles kräftig verkneten - ich mache das am liebsten mit den Händen. Dann den Teig zugedeckt ca. 40 Min. an einem warmen Ort ruhen/aufgehen lassen. Nun das Wasser mit dem Natron zum Kochen bringen und ca. 10 Min. sprudelnd kochen lassen. Anschließend die Brezeln (oder Stangen) in die Lauge geben und nach ca. 20-30 Sek. mit einem Schöpflöffel rausholen und abtropfen lassen. Dann auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit grobem Salz bestreuen und für ca. 20-30 Min. bei 200° C Heißluft in den Backofen.

Vom Obazter gabs leider kein Bild mehr, aber die Brezel konnte ich schnell noch fotografieren, bevor sie mir weggeschnappt wurde ;) 

Spontan-Bäckerei

Lang, lang ist's her, dass ich hier was Neues gepostet hab! Neben Umbau und Arbeit bleibt nicht viel Zeit für Bäckerei-Experimente, daher erst heute ein neuer Eintrag.

Erstmal freue ich mich riesig über den Gewinn des Give-Aways von Rike (KochenBackenRandalieren)! Das ist ernsthaft das erste Mal, dass ich irgendwas gewinne, daher ist das in jedem Fall der beste (Sach-)Gewinn meines Lebens *grins* ;) Mal sehen, was ich dann mit diesen Sachen so anstellen werde - ihr werdet es auf jeden Fall nachlesen können.

Natürlich habe ich auch ein neues Back-Exemplar mitgebracht, welches heute spontan entstanden ist. Mein Schwiegervater arbeitet heute mal wieder bei uns und fast immer möchte er nur Kaffee und nichts zu essen! Ich glaub eher scherzhaft meinte er heute auf meine Frage, ob ich ihm was zu essen machen kann "Teilchen hast du ja nicht da, ne?" - Herausforderung aktzeptiert Bro!

Da ich ja nur die Standard-Zutaten im Haus hatte, weil eben nicht geplant, kam ich auf dieses Rezept:

Pfirsich-Pudding-Teilchen
(gefunden bei chefkoch.de)


Für den Teig:
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
4 Tropfen Buttervanille-Aroma
150 g Quark
6 EL Milch
6 EL Öl, neutrales
  Für die Füllung:
1 Pck. Puddingpulver, (Vanille)
500 ml Milch
40 g Zucker
  Pfirsiche, halbierte oder Spalten aus der Dose
  Zum Bestreichen:
Eigelb
1 EL Milch

Die Pfirische gut abtropfen lassen. Den Pudding nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen.
Quark mit Milch, Öl, Zucker, Vanillezucker, Vanillearoma und einer Prise Salz verrühren. Mehl und Backpulver sieben und gut mischen. (Ich lasse den Part mit dem Sieben immer aus... klappt trotzdem ;)) Anschließend zur Quarkmasse geben und mit einem Handrührgerät erst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe alles kurz zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu lange kneten, der Teig klebt sonst! (Ich selbst habe mit der Hand geknetet, da mir das alles um die Ohren geflogen ist. Ist auch schnell gemacht und die Küche bleibt sauber.)


Den Teig auf einem Stück Backpapier (am besten in der Größe des Backblechs vorher zugeschnitten) ausrollen. Versucht möglichst die Ecken auch auszurollen, damit ihr daraus ca. 12 kleine Quadrate schneiden könnt.

Den abgekühlten Pudding nochmal aufschlagen (damit keine Klümpchen da sind) und dann mit einem Löffeln auf den Quadraten verteilen. Man kann ca. 2 Esslöffel jeweils verteilen. Die Teigecken nun zur Mitte hin etwas einschlagen.

Dann die Pfirsichhälfte oder -spalte in die Mitte legen.

Das Eigelb mit der Milch gut verrühren und mit Hilfe eines Pinsels auf die Quadrate streichen.
 
Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C/Umluft: 175°/Gas: Stufe 3) 20-25 Minuten goldbraun backen. Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.


Damit sie nicht austrocknen kann man noch einen Zuckerguss drüber machen. Ich habe ihn mit Zitronensaft angerührt, um ein bisschen mehr Frische rein zu bringen.
...und das Endergebnis sieht wie folgt aus:



Ich denke dass sich das sie durchaus als Teilchen durchgehen. Der Teig ist noch etwas dick, aber beim nächsten Mal sicher besser ;)

Mal sehen, ob was für die Familie übrig bleibt, dann fahr ich mal rum. Das kommt natürlich ganz auf Andy an  ;)

Bis dahin ein schönes Wochenende!

Jey

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Neues Spielzeug!

Auch wenn unsere Hochzeit schon fast 1 1/2 Jahre her ist (oh Gott, wie die Zeit vergeht!), hat sie noch eine weitere positive Nachwirkung: der Gutschein der Bleichermühle (an dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank an meine Chefs/Chefinnen !)

Es gibt folgende neue Spielzeuge in meiner Backstube um das Chaos voran zutreiben:

Alle Artikel sind auch über ein großes Online-Kaufhaus zu erwerben (gleicher Preis oder günstiger, bis auf den Tortenblitz s.u.). Da wir den Gutschein hatten, war der Preis nicht ausschlaggebend. (wenn auch trotzdem nicht egal)

1. Spielzeug:
Profi-Dekorier-Set, von Kaiser



Es handelt sich hierbei zwar um die kleine Tülle, aber so riesige Mengen an Creme werde ich vermutlich nicht am Stück verarbeiten (oder kann den Beutel einfach mehrfach befüllen hui..!). Sollte also durchaus ausreichen.

2. Spielzeug
Auskühlgitter, zusammenklappbar, von Kaiser





Da ich noch kein Auskühlgitter hatte und das Rost des Backofens nicht immer reicht, wollte ich auf jeden Fall ein Auskühlgitter haben. Bei diesem gefiel mir der platzsparende Effekt (trotz neuer Küche mit 500 Schränken brauchen die Backsachen viiiel Platz!) und, dass das Gitter klein genug ist, damit keine Plätzchen durchfallen. Was mir beim normalen Backrost öfter passiert. Es kann nicht in den Backofen, aber das soll es ja auch nicht.

3. Spielzeug
Dekorierstift, von Kaiser
Für Dekorfüllung auf jeden Fall ausreichen (75 ml); ich bin auf die Anwendung gespannt, habe aber schon Videos gesehen und das gefällt mir sehr gut. Mal sehen wie gut man damit schreiben kann (heißt ja nun mal Stift und ist dafür ziemlich dick ;)).

4. Spielzeug
Winkel-Streichpalette, extra hoch, von Kaiser
Ich habe noch gar keine Palette und dachte mir, dass ich doch mal mit dieser beginnen könnte, da mir die gewinkelte Form recht sinnig erschien. Damit kann man gut Cremes etc. in einem Tortenring verstreichen, ohne den Ring abnehmen zu müssen. (So erst mal die Theorie) Gerne möchte ich mir noch eine geradere Palette zulegen um z.B. die Ganache glatt zu streichen etc.

5. Spielzeug
Tortenbodenblitz, von Kaiser
Diese ganzen Draht-Werkzeuge erscheinen mir immer relativ instabil, was natürlich auch durchaus nur Einbildung sein kann. Also habe ich mich entschlossen dieses Masser mit Abstandshaltern zu kaufen. Damit kann man seine Torte/Kuchen/was auch immer in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Das Messer ist wirklich groß und ich denke, man kann damit so ziemlich jede Tortenform/-größe schneiden. Die Abstandsklötzchen sind sehr stabil - mal sehen, was sie über lange Zeit machen.


6. Spielzeug
Rührschüssel fürs Wasserbad, von WMF

Diese tolle Schüssel muss vielleicht nicht von WMF sein, aber ich habe keine vergleichbare gefunden die folgende Kritieren erfüllt:
+ rein aus Edelstahl (ohne Standring)
+ runde Form für einfaches Rühren
+ Griff
+ Standring um die Schüssel vernünftigt abzustellen
Bei den meisten anderen ist dann vielleicht mal ein Griff dran, aber auch gleich ein Silikonring unten, den man nicht abnehmen kann oder eben kein Griff, was es fürs Wasserbad echt unhandlich werden lässt. Schön ist auch die "Ausgieß-Lippe". Zwar noch nicht verwendet, aber ich bin mir sicher, sie ist toll!

7. Spielzeug (ihr merkt, wir bzw. ich waren in Kauflaune...)
Drehplatte, 40 cm, von Continenta

Da das große I-Haus die Drehplatte nicht da hatte, als wir da waren, habe ich mir nun eine wesentlich Größere bei unserem Kaufrausch zugelegt. Sieht toll aus und läuft ganz gut. Achja und sie dreht sich! ;)


8. Spielzeug:
Ausstecher

Leider gibt es diese nicht auf der originalen Kaiser-Seite, daher nur der Amazon-Link. In Wirklichkeit sehen die Ausstecher qualitativ besser aus, als auf dem Foto. Ein zweites "Leider" gibt es dafür, dass mir der STERN fehlt - das fast Wichtigste... Nunja, dafür gabs ne ordentliche Preisreduzierung ;) Irgendwo wird es auch noch Sternausstecher geben! (Es gab 10 Sterne von groß bis klein für läppische 18,60 €... *hust*)


Ich freue mich schon darauf die neuen Spielzeuge zu benutzen und damit hoffentlich leckere Sachen zu backen/kochen.

Gerne berichte ich auch bei Interesse über deren Verwendung.

Vorerst war es das hierzu!